Pruefungsfragen_WISO_01
Überblick Prüfungstest 1 — 14 Fragen zu WISO-Themen (IHK-Stil). Themen: Magisches Sechseck, Ökonomisches Prinzip, Produktionsfaktoren, Arbeitsmarkt, Wirtschaftskreislauf, Geldströme, Erwerbswirtschaft, Globalisierung, Marktformen.
| Frage | Thema | Richtige Antwort |
|---|---|---|
| 1 | Aufg. 20 – Geldpolitik / Magisches Sechseck | 3 (Preisniveaustabilität) |
| 2 | Aufg. 11 – Ökologisches Ziel IT-Branche | 3 (Bahn statt Auto) |
| 3 | Aufg. 15 (TIP AG) – Maximalprinzip | 4 (5 Lkw → max. Kunden beliefern) |
| 4 | Aufg. 12 (SyS GmbH) – Ökonomisches Ziel | 4 (No-Name-Produkte für Schule) |
| 5 | Aufg. 13 – Höchste Arbeitsproduktivität | 4 (Standort 4) |
| 6 | Aufg. 21 (SyS GmbH) – Marktpreisdurchsetzung | 4 (Nachfrage gestiegen) |
| 7 | Aufg. 3 (Nordmann KG) – Maximalprinzip | 4 (50.000 € → max. Marktanteil) |
| 8 | Aufg. 17 – Produktionsfaktor Notebook | 2 (Betriebsmittel) |
| 9 | Aufg. 18 – Arbeitsmarkt-Situationen (4 Teile) | a: 2, b: 2, c: 2, d: 2 (alle verbessert) |
| 10 | Aufg. 20 – Wirtschaftskreislauf: Löhne + Einkommen | a) 350 Mrd. €, b) 110 Mrd. € |
| 11 | Aufg. 20 – Geldströme im Wirtschaftskreislauf (5 Teile) | a–e: nach Sektor zugeordnet |
| 12 | Aufg. 15 (GreenByte) – Erwerbswirtschaftl. Merkmale | 3 und 4 |
| 13 | Aufg. 29 – Globalisierung GreenByte GmbH | 1 (neue Märkte erschließen) |
| 14 | Aufg. 22 – Marktsituation Angebotsüberhang | 2 (Käufermarkt, Preise sinken) |
Frage 1 — Geldpolitik und Wirtschaftsziele (Aufgabe 20, 4 Punkte) Welches der folgenden wirtschaftspolitischen Ziele wird vorwiegend durch Geld- und Kreditverknappung erreicht?
Antwortmöglichkeiten:
- Vollbeschäftigung
- Wirtschaftliches Wachstum
- Preisniveaustabilität
- Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
- Gerechte Einkommensverteilung
- Gerechte Vermögensverteilung
Richtige Antwort: 3 (Preisniveaustabilität) — Restriktive Geldpolitik (Kreditverknappung, Leitzinserhöhung) verringert den Geldumlauf, dämpft die Gesamtnachfrage und bekämpft so Inflation. Die anderen fünf Ziele des Magischen Sechsecks (Vollbeschäftigung, Wachstum, Außenwirtschaft, Einkommens- und Vermögensverteilung) werden nicht primär über die Geldmengenpolitik angesteuert.
Frage 2 — Ökologisches Ziel der IT-Branche (Aufgabe 11, 4 Punkte) Welche der folgenden Entscheidungen bzw. Forderungen betrifft eine ökologische Zielsetzung der IT-Branche?
Antwortmöglichkeiten:
- Um die steigende Nachfrage nach CDs zu befriedigen, müssen zusätzliche Rohstoffvorkommen erschlossen werden.
- Um effektiver zu arbeiten, muss rationalisiert werden.
- Das Unternehmen hat beschlossen, dass leitende Mitarbeiter die Zweigbetriebe künftig nicht mehr mit dem Auto, sondern mit der Bahn besuchen.
- Maschinen zur Produktion von Sonderanfertigungen werden aus dem Ausland per Lkw angeliefert.
- Um kostengünstiger zu produzieren, wird in Großserien gefertigt.
Richtige Antwort: 3 (Bahn statt Auto) — Nur Option 3 verfolgt ein explizit ökologisches Ziel: CO₂-Emissionen werden durch Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel reduziert. Optionen 1, 2, 4 und 5 dienen wirtschaftlichen oder technischen Zwecken (Ressourcenerschließung, Effizienzsteigerung, Kostensenkung) — kein ökologischer Fokus.
Frage 3 — Maximalprinzip bei TIP AG (Aufgabe 15, 4 Punkte) In welchem der folgenden Fälle handelt die TIP AG nach dem Maximalprinzip?
Antwortmöglichkeiten:
- Für den neu entwickelten Router „Ellash" soll ein festgelegter Marktanteil mit möglichst geringem Werbeaufwand erreicht werden.
- Der bisherige Marktanteil für DVD-Laufwerke soll erhalten bleiben, obwohl der Werbeaufwand dafür gesenkt wird.
- Durch Erhöhung des Werbeaufwands für CD-ROM-R/W-Laufwerke soll der Absatz stabilisiert werden.
- Der Einsatz der fünf betriebseigenen Lkw wird so organisiert, dass an jedem Tag möglichst viele Kunden beliefert werden können.
- Für die Fertigung von Computertischen wird durch Angebotsvergleiche der preisgünstigste Anbieter für lenkbare Rollen ermittelt.
Richtige Antwort: 4 — Fixer Input (5 Lkw = unveränderter Mitteleinsatz) → maximaler Output (möglichst viele Kunden täglich). Das ist das Maximalprinzip. Option 1 ist Minimalprinzip (festes Ziel = 15 % Marktanteil, Aufwand minimieren). Option 5 = Minimalprinzip (Qualitätsziel gegeben, günstigsten Anbieter suchen).
Frage 4 — Ökonomisches Ziel bei SyS GmbH (Aufgabe 12, 3 Punkte) In welchem der folgenden Beispiele verfolgt die SyS GmbH ein überwiegend ökonomisches Ziel?
Antwortmöglichkeiten:
- In der Kantine werden Getränke in Gläsern statt in Pappbechern serviert.
- Mitarbeitern wird empfohlen, auf Verbrauchsmaterialien zu achten.
- Teurere Einweg-Druckerpatronen werden Mehrweg-Druckerpatronen vorgezogen.
- Um einer Schule möglichst viele Bildschirme liefern zu können, werden No-Name-Produkte eingekauft.
Richtige Antwort: 4 — No-Name-Produkte senken den Einkaufspreis und ermöglichen so eine größere Liefermenge zum gleichen Budget → rein wirtschaftliches (ökonomisches) Ziel. Optionen 1 und 3 schonen Ressourcen und reduzieren Abfall → ökologische Ziele, keine wirtschaftlichen Ziele.
Frage 5 — Höchste Arbeitsproduktivität (Aufgabe 13, 5 Punkte) Die SyS GmbH produziert an fünf Standorten identische Komponenten. Die beigefügte Statistik zeigt die Arbeitsproduktivität der einzelnen Standorte.
Welcher der Standorte hat die höchste Arbeitsproduktivität?
Antwortmöglichkeiten: Standorte 1 bis 5 (Tabellendaten aus dem Test)
Richtige Antwort: 4 (Standort 4) — Arbeitsproduktivität = Produktionsmenge ÷ eingesetzter Arbeitsmenge (Stück pro Mitarbeiter oder pro Arbeitsstunde). Derjenige Standort mit dem größten Quotienten hat die höchste Arbeitsproduktivität. Die Tabelle im Test ergibt für Standort 4 den höchsten Wert.
Frage 6 — Marktpreisdurchsetzung (Aufgabe 21, 2 Punkte) In welcher der folgenden Situationen kann die SyS GmbH am ehesten höhere Preise am Markt durchsetzen?
Antwortmöglichkeiten:
- Die Kosten sind aufgrund von Lohnerhöhungen gestiegen.
- Die Zinsen für Kredite sind gestiegen.
- Die Nachfrage ist unverändert; weitere Anbieter sind in den Markt getreten.
- Die Nachfrage ist gestiegen; alle anderen Marktgegebenheiten sind unverändert.
- Die Nachfrage ist gesunken; gleichzeitig sind weitere Anbieter in den Markt eingetreten.
Richtige Antwort: 4 — Steigende Nachfrage bei konstantem Angebot erzeugt Nachfrageüberhang → Verkäufer haben Preissetzungsmacht. Kostensteigerungen (1, 2) allein schaffen keine Marktmacht, weil die Nachfrage dadurch nicht steigt. Mehr Anbieter oder sinkende Nachfrage (3, 5) stärken die Käuferseite und senken den Preisdruck.
Frage 7 — Maximalprinzip bei Nordmann KG (Aufgabe 3, 4 Punkte) In welchem der folgenden Fälle wirtschaftet die Nordmann KG nach dem Maximalprinzip?
Antwortmöglichkeiten:
- Der geplante Marktanteil von 15 % soll mit möglichst geringem Werbeetat erreicht werden.
- Der bisherige Marktanteil von 10 % soll mit einem verringerten Werbeetat gehalten werden.
- Mit einem um 10 % höheren Werbeetat soll der Marktanteil von 10 % auf 11 % gesteigert werden.
- Mit einem Werbeetat von 50.000,00 € soll ein möglichst großer Marktanteil erreicht werden.
- Mit möglichst geringem Werbeetat soll ein möglichst großer Marktanteil erreicht werden.
Richtige Antwort: 4 — Gegebenes Budget (50.000 € = fixer Input) → maximales Ergebnis (größtmöglicher Marktanteil). Klares Maximalprinzip. Option 1 = Minimalprinzip (Ziel ist fix, Mittel werden minimiert). Option 5 hat keinen fixen Input und kein fixes Ziel — entspricht keinem reinen ökonomischen Prinzip.
Frage 8 — Produktionsfaktor Notebook (Aufgabe 17, 4 Punkte) Die LAN-Support OHG kauft ein Notebook.
Zu welchem der folgenden betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren gehört das Notebook?
Antwortmöglichkeiten:
- Werkstoff
- Betriebsmittel
- Arbeit
- Dispositiver Faktor
Richtige Antwort: 2 (Betriebsmittel) — Betriebsmittel sind langfristig genutzte Arbeitsmittel: Maschinen, Fahrzeuge, Computer, Gebäude, Werkzeuge. Werkstoffe werden im Produktionsprozess verbraucht (z. B. Papier, Toner, Rohstoffe). Arbeit = menschliche Leistung. Dispositiver Faktor = Unternehmensleitung und -planung.
Frage 9 — Arbeitsmarkt-Situationen (Aufgabe 18, 4 × 2 = 8 Punkte) Welche der folgenden Situationen führen dazu, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt tendenziell verschlechtert (1), verbessert (2) oder nicht verändert (3)? (Sonstige Einflussfaktoren bleiben unberücksichtigt.)
Situationen: a) Die Importe bleiben unverändert, die Exporte steigen. b) Die Lohnnebenkosten sinken aufgrund einer veränderten Gesetzeslage. c) Im Tarifvertrag wird vereinbart, dass künftig keine Überstunden mehr angeordnet werden. d) Die Zahl der Insolvenzen von Unternehmungen sinkt deutlich.
Richtige Antwort: a) 2 (verbessert) — steigende Exporte erhöhen die Produktionsnachfrage → Unternehmen brauchen mehr Arbeitskräfte b) 2 (verbessert) — geringere Lohnnebenkosten machen Neueinstellungen günstiger → mehr Beschäftigung c) 2 (verbessert) — Überstundenverbot zwingt Unternehmen, mehr Personal einzustellen, um denselben Output zu erreichen d) 2 (verbessert) — weniger Insolvenzen bedeuten weniger Jobverluste; Betriebe bleiben erhalten
Frage 10 — Wirtschaftskreislauf: Berechnungen (Aufgabe 20, 6 Punkte) Aus dem vereinfachten Wirtschaftskreislauf-Schema (Werte in Mrd. €) sind zu ermitteln:
a) die Summe der gezahlten Löhne der Unternehmungen b) das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte c) der Sparbetrag der privaten Haushalte
Richtige Antwort: a) 350 Mrd. € — Lohnzahlungen der Unternehmen an die privaten Haushalte (Bruttolohn, aus dem Schema direkt abzulesen) b) 110 Mrd. € — Formel: Bruttolohn − Einkommensteuer − Sozialversicherungsbeiträge + staatliche Transferleistungen c) Sparbetrag = Verfügbares Einkommen − Konsumausgaben der privaten Haushalte (Wert aus dem Schema zu berechnen)
Merkhilfe: Verfügbares Einkommen ist das, was nach Abzug aller Abgaben und Zurechnung von Transfers übrig bleibt; Sparen = nicht für Konsum ausgeben.
Frage 11 — Geldströme im Wirtschaftskreislauf (Aufgabe 20, Teil 2) Welche der nummerierten Geldströme (01 bis 10) des Wirtschaftskreislauf-Schemas treffen auf folgende Leistungsvorgänge der Ecotec GmbH zu?
Leistungsvorgänge: a) Die Ecotec GmbH zahlt die Gewerbesteuer an das Finanzamt. b) Die Ecotec GmbH überträgt einen Rechnungsbetrag an einen schwedischen Lieferanten. c) Ein Mitarbeiter der Ecotec GmbH erhält vom Finanzamt eine Steuererstattung überwiesen. d) Die Ecotec GmbH überweist die Löhne an ihre Mitarbeiter. e) Ein schwedischer Kunde überweist der Ecotec GmbH den Rechnungsbetrag für gelieferte Ware.
Richtige Sektorzuordnung: a) Unternehmen → Staat (Steuerzahlung, öffentlicher Haushalt) b) Unternehmen → Ausland (Importzahlung an ausländischen Lieferanten) c) Staat → privater Haushalt (staatliche Transferzahlung / Steuererstattung) d) Unternehmen → privater Haushalt (Lohnzahlung) e) Ausland → Unternehmen (Exporterlös, Einzahlung aus dem Ausland)
Die konkreten Stromnummern (01–10) sind dem jeweiligen Diagramm des Tests zu entnehmen.
Frage 12 — Merkmale Erwerbswirtschaft (Aufgabe 15, GreenByte GmbH) Die GreenByte GmbH ist ein erwerbswirtschaftliches Unternehmen.
Welche zwei der folgenden Aussagen treffen auf ein erwerbswirtschaftliches Unternehmen zu?
Antwortmöglichkeiten:
- Arbeitet zur Deckung des Bedarfs an Gütern.
- Darf keine Gewinne erzielen.
- Arbeitet auf eigene Rechnung und Verantwortung.
- Zahlt ihren Gesellschaftern einen Gewinnanteil als Rendite für ihren Kapitaleinsatz.
- Wirtschaftet nach einem öffentlichen Wirtschaftsplan mit dem Ziel der Kostendeckung.
- Muss jeden Kunden zu ihren allgemeinen Bedingungen und Preisen beliefern.
Richtige Antwort: 3 und 4 — Erwerbswirtschaftliche Unternehmen handeln auf eigenes Risiko und eigene Rechnung (3) und erzielen Gewinn, den sie als Rendite an Kapitalgeber ausschütten (4). Option 1/5 = Bedarfsdeckungs-/gemeinwirtschaftliche Betriebe. Option 2 ist falsch: Gewinnerzielung ist gerade das zentrale Ziel. Option 6 = Versorgungspflicht öffentlicher Daseinsvorsorgebetriebe.
Frage 13 — Globalisierung und IT-Unternehmen (Aufgabe 29) Die GreenByte GmbH hat sich mit den Auswirkungen der Globalisierung auseinanderzusetzen.
Welche der folgenden Auswirkungen trifft auch auf die GreenByte GmbH zu?
Antwortmöglichkeiten:
- Durch den Zugang zu internationalen Märkten kann die GreenByte GmbH neue Märkte erschließen.
- Alle ausländischen Fachkräfte haben jederzeit Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und können von der GreenByte GmbH sofort eingestellt werden.
- Die Umweltbelastung durch Warentransporte sinkt, weil die GreenByte GmbH vermehrt Waren aus dem Ausland beziehen kann.
Richtige Antwort: 1 — Globalisierung öffnet neue Absatzmärkte: Unternehmen können international wachsen. Option 4 ist falsch: ausländische Fachkräfte benötigen je nach Herkunftsland Visa, Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse. Option 5 ist falsch: mehr internationaler Transport erhöht die Umweltbelastung durch Emissionen, er senkt sie nicht.
Frage 14 — Marktsituation Angebotsüberhang (Aufgabe 22) Für ein Produkt der GreenByte GmbH wurde das Angebot durch mehrere neue Mitbewerber stark erhöht. Die Nachfrage ist konstant geblieben.
Welche der folgenden Aussagen trifft auf diese Marktsituation zu?
Antwortmöglichkeiten:
- Es ist ein Verkäufermarkt entstanden, weil das gestiegene Angebot Preissteigerungen ermöglicht.
- Es ist ein Käufermarkt entstanden; die Käufer haben mehr Auswahl, die Preise tendieren nach unten. A. Wegen des Nachfrageüberhangs können die Unternehmen höhere Preise durchsetzen. B. Bei dem Angebotsüberhang können die Unternehmen bei Lohnsteigerungen leichter die Preise erhöhen.
Richtige Antwort: 2 (Käufermarkt) — Angebotsüberhang (Angebot > konstante Nachfrage) → Käufermarkt: Käufer haben Auswahl, Unternehmen müssen im Preis nachgeben. Option 1 verwechselt Verkäufer- und Käufermarkt. Option A beschreibt fälschlicherweise einen Nachfrageüberhang. Option B ist falsch: im Angebotsüberhang können Preiserhöhungen nicht am Markt durchgesetzt werden.
Siehe auch: Magisches_Viereck, Oekonomisches_Prinzip, Wirtschaftskreislauf, Zahlungsstroeme_Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren_BWL, Arbeitsmarkt, Arbeitsproduktivitaet, Verkaeufer_vs_Kaeufermarkt, Unternehmensarten, Globalisierung, Oekologische_Ziele
#anki-karteikarten
Welches der sechs wirtschaftspolitischen Ziele wird vorwiegend durch Geld- und Kreditverknappung (restriktive Geldpolitik) erreicht? :: 3 – Preisniveaustabilität: Geldmengenreduzierung bremst Inflation; die anderen fünf Ziele des Magischen Sechsecks (Vollbeschäftigung, Wachstum, Außenwirtschaft, Einkommens- und Vermögensverteilung) sind keine primären Ziele dieser Maßnahme. #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso Welche Maßnahme in der IT-Branche verfolgt ein ökologisches Ziel – (a) neue Rohstoffe für CD-Produktion erschließen, (b) rationalisieren, (c) Mitarbeiter nutzen Bahn statt Auto, (d) Maschinen per Lkw importieren, (e) Großserie für günstigere Kosten? :: 3 – Bahn statt Auto: Nur Option c reduziert CO₂-Emissionen und schont Ressourcen. Alle anderen Optionen verfolgen wirtschaftliche oder technische Ziele (Effizienz, Kostensenkung, Versorgung). #weight-4 #szenario #exam-critical #wiso Die TIP AG setzt fünf betriebseigene Lkw ein und organisiert deren Route so, dass täglich möglichst viele Kunden beliefert werden – nach welchem ökonomischen Prinzip handelt sie? :: Maximalprinzip: Fixer Input (5 Lkw) → maximaler Output (möglichst viele Kunden). Gegenteil: Minimalprinzip = vorgegebenes Ziel mit geringstem Aufwand erreichen. #weight-4 #szenario #exam-critical #wiso Die SyS GmbH kauft No-Name-Bildschirme, um möglichst viele Einheiten an eine Schule liefern zu können. Verfolgt sie damit ein ökonomisches oder ein ökologisches Ziel? :: Ökonomisches Ziel (Option 4): günstigerer Einkauf maximiert die lieferbare Menge. Glasbecher statt Pappbecher oder Mehrweg statt Einweg wären ökologische Ziele. #weight-4 #szenario #exam-critical #wiso Welche Formel liegt der Arbeitsproduktivität zugrunde und wie ermittelt man den Standort mit der höchsten Produktivität? :: Arbeitsproduktivität = Produktionsmenge ÷ Arbeitseinsatz (Stück pro Mitarbeiter oder pro Arbeitsstunde). Der Standort mit dem größten Quotienten im Vergleich hat die höchste Arbeitsproduktivität (im Test: Standort 4). #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso In welcher Marktsituation kann ein Unternehmen am ehesten höhere Preise durchsetzen – steigende Kosten, höhere Zinsen, mehr Anbieter bei gleicher Nachfrage, steigende Nachfrage, oder sinkende Nachfrage mit mehr Anbietern? :: Steigende Nachfrage (Option 4): Nachfrageüberhang stärkt die Preissetzungsmacht des Verkäufers. Kostensteigerungen allein begründen keine Marktmacht; mehr Anbieter oder sinkende Nachfrage stärken die Käuferseite. #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso Die Nordmann KG setzt einen Werbeetat von 50.000 € ein, um den größtmöglichen Marktanteil zu erreichen. Nach welchem ökonomischen Prinzip handelt sie? :: Maximalprinzip: Fixer Input (50.000 € Budget) → maximaler Ertrag (größtmöglicher Marktanteil). Option 1 der Aufgabe (Ziel 15 % fix, Etat minimieren) wäre Minimalprinzip. #weight-4 #szenario #exam-critical #wiso Ein Notebook, das von der LAN-Support OHG angeschafft wird, gehört zu welchem betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktor? :: Betriebsmittel (Option 2): langfristig genutzte Arbeitsmittel wie Maschinen, Fahrzeuge, Computer. Werkstoffe = im Prozess verbrauchte Materialien; Arbeit = menschliche Leistung; Dispositiver Faktor = Unternehmensleitung. #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso Wie verändert sich der Arbeitsmarkt bei diesen vier Situationen? (a) Exporte steigen, Importe konstant (b) Lohnnebenkosten sinken (c) Tarifvertrag verbietet Überstunden (d) Insolvenzzahlen sinken deutlich :: Alle vier verbessern (Ziffer 2) den Arbeitsmarkt: (a) mehr Produktion nötig → mehr Stellen; (b) Einstellung günstiger → mehr Neueinstellungen; (c) kein Overtime → mehr Personal nötig; (d) weniger Insolvenzen → weniger Jobverluste. #weight-4 #szenario #exam-critical #wiso Wie errechnet sich das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte im Wirtschaftskreislauf aus dem Bruttolohn? :: Verfügbares Einkommen = Bruttolohn − Einkommensteuer − Sozialversicherungsbeiträge + staatliche Transferleistungen. Es ist das Einkommen, das Haushalten für Konsum und Sparen zur Verfügung steht (im Test: Bruttolöhne 350 Mrd. € → verfügbares Einkommen 110 Mrd. €). #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso Wie berechnet man den Sparbetrag der privaten Haushalte aus dem vereinfachten Wirtschaftskreislauf-Schema? :: Sparbetrag = Verfügbares Einkommen − Konsumausgaben der Haushalte. Der gesparte Teil fließt nicht in den Konsum, sondern wird über den Kapitalmarkt (Banken) als Investitionen wieder in den Kreislauf eingespeist. #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso Im Wirtschaftskreislauf: Welchem Sektor gehören die Geldströme für (a) Gewerbesteuer an Finanzamt (b) Zahlung an schwedischen Lieferanten (c) Steuererstattung an Mitarbeiter (d) Lohnzahlung an Mitarbeiter (e) Exporterlös vom schwedischen Kunden an? :: (a) Unternehmen→Staat; (b) Unternehmen→Ausland; (c) Staat→Haushalt; (d) Unternehmen→Haushalt; (e) Ausland→Unternehmen. Merkhilfe: Steuern/Abgaben fließen immer zum Staat; Löhne zu Haushalten; Import-/Exportströme über den Sektor Ausland. #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso Welche zwei Merkmale treffen auf ein erwerbswirtschaftliches Unternehmen zu – Bedarfsdeckung, kein Gewinn, eigene Rechnung und Verantwortung, Gewinnausschüttung an Gesellschafter, öffentlicher Wirtschaftsplan, oder Belieferungspflicht? :: 3 und 4: (3) auf eigene Rechnung und Verantwortung; (4) Gewinnausschüttung als Rendite für Kapitaleinsatz. Erwerbswirtschaft = Gewinnziel + privatwirtschaftliches Risiko. Optionen 1/5/6 = Merkmale gemeinwirtschaftlicher oder öffentlicher Betriebe. #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso Welche Auswirkung der Globalisierung trifft auf ein deutsches IT-Unternehmen zu – (1) neue Absatzmärkte, (4) alle Ausländer sofort einstellbar, (5) Umweltbelastung sinkt durch mehr Importe? :: 1 – Neue internationale Märkte erschließen: Globalisierung öffnet Absatzpotenziale. Option 4 falsch (Visa/Arbeitserlaubnis je nach Herkunftsland erforderlich). Option 5 falsch (mehr internationaler Transport = mehr Emissionen, nicht weniger). #weight-4 #szenario #exam-critical #wiso Das Angebot für ein Produkt steigt durch neue Mitbewerber stark, die Nachfrage bleibt konstant – welche Marktsituation entsteht und was passiert mit den Preisen? :: Käufermarkt (Option 2): Angebotsüberhang → Käufer haben Auswahl, Preise sinken tendenziell. Kein Verkäufermarkt (der entsteht nur bei Nachfrageüberhang). Unternehmen können keine Preiserhöhungen am Markt durchsetzen. #weight-4 #konzept #exam-critical #wiso
Pfad: WISO/Pruefung/Pruefungsfragen_WISO_01.md Tags: wiso, pruefung, ihk, exam Relevanz: WISO – IHK EXAM